Der Integrale Taktfahrplan

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FiT - Der Integrale Taktfahrplan
FIT-Logo Das Streckennetz von Franken in Takt blank
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Beschreibungen x einzelner Bahnhöfe

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Ausgangspunkt für „Franken in Takt (FiT)" war im Jahr 2010 die Frage, welche Fernverkehrslinien in Süd- und Mitteldeutschland wünschenswert wären und welche Knotenbahnhöfe sie bedienen können. Die folgende Grafik von 2012 ist bereits größer als die Übersicht auf der Startseite und enthält 10 ICE- und 6 IC-Linien, die auf deutschem Staatsgebiet 58 Bahnhöfe im Stundentakt bedienen.

Im Jahr 2013 weitete Jörg Schäfer seine Betrachtungen auf das ganze Bundesgebiet aus. Die Ergebnisse werden als "Virtueller Deutschland-Takt (VD-T)" auf der Webseite www.vd-t.de präsentiert. Wobei nicht alle Details übereinstimmen, sondern FiT und VD-T mitunter verschiedene, aber jeweils in sich stimmige Varianten beschreiben.

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Die Kursbuch- Systematik

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VD-T (Virtueller Deutschland-Takt)

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IC- und ICE-Liniennetz

ICE-Linie-1

ICE-Linie-2

ICE-Linie-3

ICE-Linie-4

Die ICE-Linien 7 und 10 verkehren außerhalb des betrachteten Gebiets

blankDie Grafik enthält 35 „IT-Vollknoten (60 %) blankAnsbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Buchloe, Chemnitz, Crailsheim *), Dessau, Donauwörth, Dresden, Eisenach, Elsterwerda, Erfurt, Freiberg, Freiburg (15+45), Gera, Halle, Hof, Kempten, Leipzig, Memmingen, Naumburg, Offenburg (15+45), Paderborn, Passau *), Plattling, Regensburg, Rosenheim, Riesa, Rottweil, Schwäbisch Gmünd, Singen, Ulm und Wittenberg.blank *) mit 5 Minuten Abweichung, wodurch wenige Anschlüsse nicht klappen.

blankEs gibt 12 „IT-Halbknoten“ im ICE-/IC-Liniennetz (21 %) blankAalen, Heidelberg, Horb, Karlsruhe, Lichtenfels, Mannheim, Pegnitz, Plauen, Saalfeld, Treuchtlingen, Würzburg und Zwickau.

blank5 Bahnhöfe haben „IT-Voll- und Halbknoten“ (9 %) blankFrankfurt Flughafen, Fulda, Jena, Kassel-Wilhelmshöhe, Marktredwitz.

blank6 Großstadtbahnhöfe wurden nicht zugeordnet (10 %)blankIn Berlin, Köln, Frankfurt (Main) Hbf, Nürnberg, Stuttgart und München halten so viele Züge, dass sich auch ohne integrale Taktknoten zahlreiche attraktive Anschlüsse ergeben.blank

Beschreibung der IC- und ICE-Linien im Detail:

Die virtuelle ICE-Linie 1 ist zwischen Frankfurt, Nürnberg und Passau nur 20 Minuten schneller als der reale ICE: Nach einem konsequenten Ausbau für den Integralen Taktfahrplan (ITF) können dazwischen aber fünf „ITF-Vollknoten“ mit optimalen Anschlüssen zu anderen Zügen angeboten werden. Nur Würzburg muss sich mit einem „ITF-Halbknoten“ zufrieden geben, wird dafür aber mit dem neuen „Franken-Sprinter“ entschädigt. -> siehe Abschnitt C) Details

blankDie größte Beschleunigung gibt es zwischen Linz und Wien (71 statt 96 Minuten). Denn Jörg geht davon aus, dass der Ausbau der österreichischen Westbahn schon abgeschlossen ist und der ICE mit bis zu 230 km/h über die neuen Gleise fahren kann.

blankZu den ICE-Linien 2,3,5,6 und 9: Jörg war immer für die 180 km lange Neubaustrecke Köln - Frankfurt (Main), die 2002 eröffnet wurde. Sie halbiert die Fahrzeit zwischen beiden Ballungsräumen auf eine Stunde und hätte dem Schienenverkehr einen enormen Attraktivitätsschub geben können. Leider verzettelten sich die Verkehrspolitiker auch dort (wie so oft) auf „Nebenkriegsschauplätzen“, wie z.B. der teuren Einbindung des Kölner Flughafens und der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

blankDie wichtige Fortsetzung von Frankfurt nach Mannheim wurde hingegen nicht gebaut, obwohl dort seit der Netzanpassung fünf ICE-Linien verlaufen. Die Strecken sind dicht befahrenen, so dass die Fernzüge keine optimalen Fahrpläne bekommen können. Jörg hätte daher statt der Abzweigungen gleich die 65 km lange Schnellfahrstrecke Frankfurt - Mannheim Süd gebaut. 5 ICE-Linien sind genug, um mit zwei Abzweigen Mannheim (313.000 Einwohner) und Heidelberg (fast 150.000 Einwohner) attraktiv einzubinden.

blankDie virtuellen ICE-Linien 2 und 6 fahren dann mit bis zu 300 km/h auf der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm - Dinkelscherben und erreichen auch ohne den unsinnigen Tiefbahnhof „Stuttgart 21“ ITF-Vollknoten in Stuttgart, Ulm, Augsburg und München.

blankDie virtuelle ICE-Linie 4 braucht wie die realen ICE etwas über 2½ Stunden von Fulda über Nürnberg nach München: Da es bei Franken in Takt keine durchgehende Schnell-fahrstrecke zwischen Fulda und Würzburg gibt, brauchen die Züge dort etwas länger. Das wird aber durch einen Neubauabschnitt zwischen Würzburg und Kitzingen ausgeglichen. Es entstehen vier ITF-Vollknoten mit optimalen Anschlüssen zu anderen Zügen, und nur Würzburg muss sich mit einem ITF-Halbknoten zufrieden geben.

blankDie virtuelle ICE-Linie 8 ist zwischen Leipzig, Saalfeld und Nürnberg eine ¾ Stunde schneller als der reale ICE. Da mehrere kurze Neubauabschnitte seit 1990 in Betrieb gegangen wären, wäre die Bahnverbindung  schon um die Jahrtausendwende wesentlich attraktiver geworden. In der Realität muss man noch bis mindestens 2017 warten, bis die ICE-Neubaustrecke Erfurt - Ebensfeld spürbare Verbesserungen bringt – obwohl seit 1993 schon fast 3 Milliarden Euro für diese Strecke ausgegeben wurden, die nur wenigen Städten nutzen wird.

blankDie virtuelle ICE-Linie 9 stellt schnelle Verbindungen am nördlichen Rand des betrachteten Gebiets her: Anstelle der wenig genutzten „Rennstrecke“ Erfurt - Halle/Leipzig sehen Jörg’s Pläne einen großzügigen Ausbau der Bestandsstrecke vor, wodurch vier ITF-Vollknoten in Eisenach, Erfurt, Naumburg und Leipzig aneinander gereiht werden können. In Naumburg gibt es zudem eine ICE-Korrespondenz mit der Linie 8 mit zusätzliche Direktverbindungen im 2-Stunden-Takt durch Linientausch.

ICE-Linie-5

ICE-Linie-6

ICE-Linie-8

ICE-Linie 9

 

IC 25

IC 26

km

 

km

IC 25

IC 26

 

IC 25  Dresden - Zwickau - Erfurt - Kassel - Dortmund

IC 26  Dresden - Zwickau - Nürnberg - Augsburg - Kempten

IC 27  Prag - Eger - Nürnberg - Stuttgart - Zürich

Als die Arbeitsgruppe franken-plan 1993 die Bahnverbindungen zwischen Franken, Sachsen und Thüringen untersuchte, schien die „Mitte-Deutsch­land-Verbindung“ von Kassel über Erfurt, Gera und Chemnitz nach Dresden eine große Zukunft zu haben. Die Deutsche Bahn AG investierte aber nur wenig in die Gleise, und heute fahren dort nur noch Nahverkehrszüge. Die virtuelle IC-Linie 25 zeigt, wie gut die Strecke mit überschaubaren Investitionen in das Fernverkehrsnetz gepasst hätte.

Die virtuelle IC-Linie 26 unterscheidet sich am stärksten von der Realität. Nach der „Wende“ wurde dort mit vielen erfolglosen Experimenten die Nach­frage für den Fernverkehr systematisch ausgehöhlt. Seit 2003 fahren auf der direkten Strecke über Hof und Plauen nur noch Nahverkehrszüge, der weiträumige Fernverkehr wurde über Leipzig umgeleitet und sozusagen als Potenzial für die Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt missbraucht. Nur mit diesen Umwegfahrgästen werden  sich dort überhaupt ICE-Züge lohnen!

Das Aufkommen zwischen Dresden, Chemnitz, Zwickau, Hof, Bayreuth und Nürnberg ist wesentlich größer als südlich von Erfurt und hätte einen großzügigen Ausbau verdient. FiT sieht daher zwischen Chemnitz und Bayreuth Strecken­neubauten von rund 70 km vor, wodurch sich die Schienenentfernung von 220 km auf 182 km reduziert. Die IC-Fahrzeit zwischen den IT-Vollknoten Chemnitz und Bayreuth verkürzt sich auf eineinhalb Stunden, und mit drei Zwischenstopps in Zwickau, Plauen und Hof würde das Gebiet entlang der innerdeutschen Grenze perfekt erschlossen.

Für die virtuelle IC-Linie 27 gibt es in der Realität leider nichts Vergleichbares, die Ost-West-Achse von Prag über Eger und Nürnberg nach Stuttgart fristet ein kümmerliches Dasein. Dabei wäre mit wenigen ge-zielten Investitionen ein attraktiver Fahrplan möglich, z.B. ergeben sich bei einer Fahrzeitverkürzung von 15 Minuten zwischen Nürnberg und Stuttgart perfekte Anschlüsse in beiden IT-Vollknoten.

Stuttgart und Zürich sind nur etwa 200 km Luftlinie von-einander entfernt. Ein stündlicher IC mit etwa zwei Stunden Fahrzeit sollte eigentlich normal sein. Die DB hat aber auch diese Achse mit unsäglichen Experimenten "abgewirtschaftet". FiT setzt zwei Neubauabschnitte Horb - Sulz und Tuttlingen - Singen sowie den durchgehenden Wiederaufbau des zweiten Gleises voraus (siehe KBS 740), um ein gutes IC-Angebot mit 3 IT-Vollknoten zu erreichen.

a) Von Kassel-Wilhelmshöhe bis zur Pfieffetalbrücke in km 25 fahren die IC auf der Schnellfahrstrecke nach Fulda.

(b) Zwischen Kaufbeuren und Kempten liegt ein Neubau-abschnitt über Marktoberdorf.

(c) Von Zürich fahren die IC über Bülach (in km 20) nach Schaffhausen.

 

7.41

7.41

Dresden Hbf

423

15.19

15.19

8.05

8.05

38

Freiberg

385

14.55

14.55

8.30

8.30

78

Chemnitz Hbf

345

14.30

14.30

8.51

8.51